Berlin - Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin kündigt zum 30. April den Vertrag mit dem Berliner Senat über die Kooperation bei den Impfzentren. Das berichtet der RBB unter Berufung auf einen Brief der KV an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). In dem Schreiben heißt es demnach, künftig könne die KV nicht mehr gewährleisten, dass der ambulante Bereich alle Schichten der Ärzte in den Impfzentren besetze.

Laut dem Bericht schreibt die KV weiter, sie gehe davon aus, dass die Impfung ab Ende April in den Arztpraxen erfolgen könne. Ab diesem Zeitpunkt könne man keine Verpflichtung mehr dafür übernehmen, die Dienste in den Impfzentren zu besetzen oder einen weiteren Ausbau des Schichtsystems zu gewährleisten. Dies bedeute jedoch nicht, dass die KV ihre Mitarbeit vollständig einstelle. 

Eine schnelle Steigerung der Impfquote sei nur mit einem umfassenden Impfangebot durch die niedergelassenen Ärzte möglich, wird die KV weiter zitiert. Ein weiteres Festhalten an den Impfzentren zögere die flächendeckende Impfung in den Arztpraxen nur weiter hinaus.