BerlinIm Streit um ein teureres Semesterticket lassen die Studenten in Berlin und Brandenburg dem RBB zufolge ein vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) für Sonntag gesetztes Ultimatum verstreichen. Das teilte der Berliner Verhandlungsführer für die sogenannte Interessengemeinschaft Semesterticket Matthias Weingärnter dem Sender mit.

Bereits am Donnerstag hatte die LandesAstenKonferenz Berlin (LAK), der freie Zusammenschluss Berliner Studierendenschaften, in einem offenen Brief „an alle Studierenden in Berlin und Brandenburg“ gewandt. Der VBB hatte von ihnen gefordert, bis Sonntag die Preiserhöhung zu akzeptieren oder sich gegen das Semesterticket an sich zu entscheiden. „Uns wird die Pistole auf die Brust gesetzt“, hieß es in dem Schreiben.

Dem RBB sagte Verhandlungsführer Weingärtner: „Wir fordern den VBB auf, uns die einzelnen Verträge im Detail zukommen zu lassen. Das ist bis jetzt noch nicht passiert. Wir wissen nun nicht, wie es weitergeht.“