Berlin - Die Polizei in der Hauptstadt hat im Zeitraum von März bis Dezember 2020 rund 10.400 Anzeigen im Zusammenhang mit den Corona-Schutzmaßnahmen geschrieben, bei denen es sich um Ordnungswidrigkeiten handelte. „Hinzu kommen etwa 1500 Strafanzeigen mit über 5300 Tatverdächtigen“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) der Berliner Morgenpost.

In den ersten drei Wochen des neuen Jahres wurden demnach rund 750 Ordnungswidrigkeiten gezählt. Davon sollen sich um die 600 auf Vorfälle im öffentlichen Nahverkehr beziehen. Geisel betonte, es handle sich bei den Angaben ausschließlich um die Dokumentation der Polizei. Aufzeichnungen der Ordnungsämter würden nicht zentral erfasst.