Berlin - Ab kommendem Montag kann jeder, der sich gegen Corona impfen lassen möchte, einen Impftermin vereinbaren. Theoretisch zumindest. Denn obwohl auch in den Berliner Impfzentren die Priorisierung aufgehoben ist, wie die Senatsgesundheitsverwaltung mitteilt, wird es zu Beginn noch nicht für jeden Impfwilligen einen Termin geben. Darauf wies Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci am Donnerstag hin. 

„Im Vorgriff auf die noch nicht erfolgten Lieferzusagen des Bundes für Impfstoffe im Juli wird die Senatsverwaltung nach und nach insgesamt 130.000 weitere Impftermine für Erstimpfungen bereitstellen. Diese können über das Online-Portal des Landes Berlin oder die Impfhotline gebucht werden. Ich muss die Berlinerinnen und Berliner dabei um Geduld bitten, denn derzeit ist die Nachfrage nach Impfterminen noch größer als die Verfügbarkeit des Impfstoffes“, so Kalayci.

Impfung auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren möglich

Mit der Aufhebung der Priorisierung können nun auch die Zwölf- bis 15-Jährigen einen Impftermin in einem der Berliner Impfzentren buchen. Die schriftliche Einwilligung der Eltern beziehungsweise des gesetzlichen Vertreters muss in jedem Fall vorliegen. Die Begleitung der Zwölf- bis 15-Jährigen durch die Eltern eziehungsweise den gesetzlichen Vertreter zum Impftermin ist erforderlich. 15- bis 17-Jährige können mit ihren Eltern beim Impftermin erscheinen, dürfen aber auch allein kommen.

Daneben besteht auch weiterhin die Möglichkeit, bei den Haus- und Fachärzten einen Impftermin zu vereinbaren.