Berlin - Der Astrazeneca-Impfstoff ist nach wie vor nur wenig akzeptiert in der Berliner Bevölkerung. Dies berichtet der rbb. Demnach sind zwar bis zum 1. März 64.800 Impfdosen vom Bund nach Berlin geliefert worden, aber nur 23.869 Stück tatsächlich injiziert worden. 

Der rbb zitiert die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), der zufolge 72 Prozent des Impfstoffs „quasi schon weg“ seien. Genauer: 47.000 Dosen seien schon verimpft oder terminiert worden. Offenbar werden aber viele Termine nicht angetreten. Berlin hält laut Kalayci von Astrazeneca nicht mehr die 50 Prozent der Dosen für den Zweittermin zurück, sondern lediglich eine Wochenration.

In Berlin wird das Astrazeneca-Vakzin bislang nur an Impfwillige unter 65 Jahren verimpft. Dies könnte sich mit einer möglichen Änderung der Empfehlung der Ständigen Impfkommission schon bald ändern.