Berlin - Mitarbeiter der landeseigenen Krankenhäuser Vivantes und Charité sind am Montag in einen Streik getreten. „An allen Standorten stehen jeweils 30 bis über 100 Beschäftigte vor der Tür“, sagte Meike Jäger, Verhandlungsführerin von Verdi. Die Gewerkschaft hatte zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Es seien bis Mittag weitere Gespräche über eine Notdienstvereinbarung mit den beiden Kliniken geplant, sagte Jäger.

Die Gewerkschaft kämpft unter anderem für eine Angleichung der Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, auch in den Tochterunternehmen. Außerdem geht es um einen Tarifvertrag, der eine Mindestpersonalausstattung für Stationen und Bereiche festlegt. Er soll zudem Regelungen zum Belastungsausgleich enthalten für den Fall, dass diese tarifvertraglichen Vorgaben nicht eingehalten werden. Außerdem wollen Angestellte von Vivantes-Tochterunternehmen den vollen Tariflohn des öffentlichen Dienstes erhalten. Der Streik soll bis Donnerstag 6 Uhr andauern.