Berlin - Der steigende Trend bei der Corona-Inzidenz in Berlin hat sich fortgesetzt. Laut aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts lag der Wert am Samstagmorgen bei 115,8. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich innerhalb von sieben Tagen nachweislich mit dem Virus infiziert haben. Am Vortag lag der Wert bei 113,7. Am Samstag vor einer Woche noch bei 85,8. Die Inzidenz war im Laufe der Woche erstmals seit Mai wieder über 100 gestiegen.

Das RKI meldete am Samstag 707 neue Infektionen. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 217.870 in der Hauptstadt. Sechs weitere Tote wurden im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Damit sind seit Pandemiebeginn 3677 Menschen in Berlin an oder mit der Krankheit gestorben.

Bundesweit hat die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Mitte Mai den Wert von 100 erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit exakt 100,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 95,1 gelegen, vor einer Woche bei 70,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 15.145 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.31 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10.949 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 86 Todesfälle verzeichnet.