Berlin - Die Corona-Tests in Berliner Schulen und Kitas sollen ausgeweitet werden. Wie die Bildungsverwaltung am Dienstag nach der Senatssitzung mitteilte, sollen in Schulklassen, in denen es mindestens zwei positive Schnelltestergebnisse gab, eine Woche lang täglich Corona-Tests durchgeführt werden. Getestet werden sollen die Kinder und das schulische Personal, das in den Lerngruppen gearbeitet hat.

Ab wann die neue Regelung gilt, steht noch nicht fest. Sie soll den Angaben zufolge schnellstmöglich umgesetzt werden, sobald die erforderlichen materiellen Ressourcen bereitgestellt werden können. Weiterhin muss sich jeder Schüler dreimal pro Woche testen. 

Kitas in Berlin: Eltern müssen ihre Kinder testen

Kitas sollen verpflichtet werden, den Sorgeberechtigten zwei Schnelltests pro Woche auszuhändigen, die sie zu Hause anwenden sollen. Dass das tatsächlich passiert ist, müssen die Eltern künftig schriftlich in einem Standardformular angeben. „Dieses verbindliche Testsystem soll spätestens zum 1. Dezember in den Einrichtungen umgesetzt werden“, teilte die Bildungsverwaltung mit.

In einem zweiten Schritt sollen Lolli-Schnelltests zum Einsatz kommen, die als leichter zu handhaben und als kindgerechter gelten. Sobald ausreichende Mengen solcher Tests zur Verfügung stehen, ist geplant, den Einsatz dreimal pro Woche verpflichtend zu machen. Auch dafür nannte die Bildungsverwaltung noch kein Datum.