Berlin - Bambi wurde in die Tierklinik gebracht und ist jetzt in Sicherheit, schreibt die Freiwillige Feuerwehr Wartenberg-Malchow auf ihrer Facebook-Seite. Die dortigen Einsatzkräfte haben das Rehkitz aus einem kleinen Kanal befreit. Es hatte mit der Pfote zwischen zwei Betonblöcken festgeklemmt.

Mit einem sogenannten Haligantool (Hebelwerkzeug) und ordentlich Muskelkraft war es den Feuerwehrleuten gelungen, das Rehkitz zu befreien, schreiben sie auf Facebook. Bambi werde jetzt in der Tierklinik Dübbel, die zur FU Berlin gehört, versorgt.

Der Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr

Experten raten: Wer ein verletztes Tier findet und die Fundstelle unzugänglich ist, sollte die Feuerwehr anrufen. Beim Fund eines verletzten Wildtieres (beispielsweise Schwein oder Reh) sollte die Polizei gerufen werden. Beim Umgang mit Mardern oder Füchsen ist ein Anruf bei der Polizei besser. Denn diese Tiere können, wenn sie beißen, gefährliche Krankheiten übertragen. Wer kleinere Tiere und Haustiere findet und sie selbst befreien kann, sollte mit ihnen umgehend zu einem Tierarzt gehen.

In einer früheren Version des Artikel stand, man soll mit kranken Haustieren zu einem Hausarzt. Gemeint war natürlich der Tierarzt.