Berlin Eine 49-jährige Frau ist am Montagnachmittag im U-Bahnhof Alexanderplatz mit der Polizei aneinandergeraten. Nachdem die Einsatzkräfte sie am Bahnsteig der U5 auf ihre fehlende Infektionsschutzmaske aufmerksam machten, soll sie Widerstand geleistet und einen der Beamten mehrfach rassistisch beleidigt haben.  

Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, soll die Frau nach dem Hinweis auf die Maskenpflicht und nach einer Beleidigungsanzeige mit einem Schal vor Mund und Nase ihren Weg fortgesetzt haben. In der Bahn der U5 in Richtung Hönow soll sie schließlich den Schal wieder heruntergezogen und sich lautstark negativ über den Maskenzwang geäußert haben.  

Als das Einsatzteam der Polizei nun den schon angedrohten Platzverweis durchsetzen wollte, soll sich die Frau an den Haltestangen des Bahnwaggons festgehalten haben. Nur mit einiger Anstrengung soll es den Kräften gelungen sein, die Frau, die weiterhin rassistische Beleidigungen von sich gab, aus dem U-Bahnhof zu geleiten. Es wurde niemand verletzt.   

Die 49-Jährige muss sich wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, wegen Widerstands und wegen rassistischer Beleidigungen verantworten. Der Staatsschutz und das LKA ermitteln.