Berlin - Es ist anfangs ein oft unmerkliches Leiden – und doch tötet es: Die Herzinsuffizienz betrifft 2,5 Millionen Deutsche und ist eine der häufigsten Todesursachen. Rund 50.000 Menschen sterben im Jahr an der chronischen Herzschwäche. Das könnte mit einer frühzeitigen Diagnose sowie einer guten Therapie oft verhindert werden. „Wenn Patienten medikamentös gut eingestellt ist, können sie nahezu normal weiterleben und auch alt werden“, sagt Prof. Dr. Sebastian Kelle vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). Der Kardiologe leitet das Projekt HerzCheck, das eine frühe Diagnose der Herzschwäche auch auf dem Land erleichtern soll.

Das Problem: Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann am besten mittels der Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt werden. Die Geräte sind in Anschaffung und Unterhalt allerdings sehr teuer. Zudem braucht man medizinisches Fachpersonal sowie spezialisierte Ärzte zur Durchführung der MRT-Untersuchung und für den Befund. Hinzu kommt: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Untersuchungskosten für ein Herz-MRT nicht.

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