Die Berliner Gesundheitsverwaltung rechnet damit, dass der Impfstoff des US-Herstellers Novavax ab der kommenden Woche in der Hauptstadt angeboten werden kann. „Aktuell ist vorgesehen, Nuvaxovid in der Impfstelle Drive-in Lichtenberg und im Corona-Impfzentrum Tegel anzubieten. Auch für die Berliner Krankenhäuser werden Impfdosen bereitgestellt“, teilte ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit. Berlin erwarte rund 63.000 Dosen des Impfstoffs Nuvaxovid.

Damit sollen vorrangig Pflegekräfte und medizinisches Personal geimpft werden. In den Berliner Pflegeeinrichtungen sei die Impfquote mit rund 90 Prozent bei über 20.000 gemeldeten Beschäftigten sehr hoch, so der Sprecher. Das geplante Impfangebot in Lichtenberg sowie in Tegel solle daher die Nachfrage bedienen können.

Laut den Gesundheitsministerinnen und -minister der Bundesländer soll Nuvaxovid prioritär an bisher nicht geimpfte Beschäftigte in den betroffenen Einrichtungen verimpft werden. Für Beschäftigte in der Pflege und in Kliniken greift ab Mitte März die Impfpflicht.

Stiko: Novavax ist nicht zur Auffrischimpfung zugelassen

Sobald der genaue Liefertermin für das Land Berlin bekannt sei, würden die entsprechenden Terminkalender freigeschaltet. Laut Ständiger Impfkommission ist Nuvaxovid bisher nicht zur Auffrischimpfung zugelassen. Es kann aber in bestimmten Fällen dazu genutzt werden.