Berlin - Berliner Hundehalter sind seit Jahresbeginn dazu verpflichtet, ihre Vierbeiner in ein Hunderegister eintragen zu lassen. Wer sich noch vor dem Jahreswechsel einen Hund zugelegt hat, dem wird eine Übergangsfrist von sechs Monaten gewährt. Bis zum 1. Juli 2022 aber müssen auch diese Hunde registriert sein. Darüber berichtete der RBB am Sonntag.

Die Eintragung ist online, telefonisch oder schriftlich möglich. Für die Online-Anmeldung wird eine Gebühr von 17,50 Euro erhoben, die telefonische sowie schriftliche Anmeldung kosten jeweils 26,50 Euro. Weitere Informationen sind über die Website abrufbar. 

Die Überlegung hinter dem Hunderegister ist laut Berliner Senatsverwaltung für Verbraucherschutz, dass sich entlaufene Hunde so besser ihren Haltern zuordnen lassen. Zudem seien damit bessere Daten über „Rasse oder Kreuzung oder Gefährlichkeit (...) der in Berlin gehaltenen Hunde“ zu ermitteln, heißt es auf der Website. Bislang registrierten die Behörden wohl nur solche Hunde, die durch einen Biss auffällig wurden. Andere Hunde erhielten zwar einen Chip, wurden aber nicht zentral erfasst. Das soll sich mit dem Hunderegister ändern.