Berlin: Kellner darf kostenloses Essen von Hartz IV abgezogen werden

Das Gericht wies die Klage des Hartz-IV-Aufstockers mit der Begründung zurück, dass das vertraglich zugesicherte Essen ein Einkommen darstelle.

Ein Kellner serviert Getränke auf einem Tablett (Symbolbild).
Ein Kellner serviert Getränke auf einem Tablett (Symbolbild).Imago/Valentina Barreto

Berlin/Kassel-Einem als Hartz-IV-Aufstocker staatlich unterstützten Berliner Kellner darf die Unterstützung gekürzt werden, weil ihn sein Arbeitgeber an jedem Arbeitstag mit Essen versorgt. Das Bundessozialgericht in Kassel wies am Donnerstag die Revision gegen eine entsprechende Entscheidung des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg zurück.

Demnach stellt das im Arbeitsvertrag zugesicherte Essen des Kellners ein Einkommen dar. Dieses dürfe folglich bei der Berechnung der Hartz-IV-Leistungen mit berücksichtigt werden.