Berlin -  Mir! Ist! Laaangweilig! Wenn ein Kind das sagt, versetzt es Erwachsene meist in Alarmmodus. Man macht Vorschläge, bietet Spielzeug an, versucht sich als Bespaßer – und richtet damit womöglich größeren Schaden an, als dass es dem gelangweilten Kind nützt. Denn wer sich langweilt, muss seine Fantasie in Gang setzen, neue Dinge probieren und lernt so fürs Leben.

Dr. Christian Lüdke ist Kindertherapeut und hat zum Thema geforscht. „Langeweile ist ein sehr kreativer Prozess, der von den meisten Menschen total unterschätzt wird“, sagt der Vater zweier Kinder. Er kennt das Nörgeln, wenn der Nachwuchs nichts mit sich anzufangen weiß.

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