Berlin-Lankwitz: Feuerwehr rettet Mieter und Katzen aus brennendem Haus

Rund 100 Einsatzkräfte rückten am Sonntagabend zu einem Brand in der Eiswaldstraße aus. Die Polizei vermutet schwere Brandstiftung.

Zahlreiche Einsatzwagen stehen auf der Eiswaldstraße in Berlin-Lankwitz. 
Zahlreiche Einsatzwagen stehen auf der Eiswaldstraße in Berlin-Lankwitz. Morris Pudwell

Die Berliner Feuerwehr ist am Sonntagabend zu einem Brand in einem viergeschossigen Wohnhaus im Ortsteil Lankwitz alarmiert worden. Gegen 20.30 Uhr gingen mehrere Notrufe beim Lagezentrum ein. Zunächst hieß es, es handelt sich um einen „Massenanfall an Verletzten“. 

Knapp 100 Einsatzkräfte rückten zur Eiswaldstraße aus, da sich giftiges Rauchgas in einem Haus verteilt hatte. Nach Angaben der Feuerwehr drangen die Flammen aus dem Keller in die Flure. 

Wie die Polizei am Montag mitteilte, blieben alle Anwohner unverletzt, bis auf einen 62-Jährigen. Der Mann kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Brandbekämpfer gingen mit Atemschutzmasken in das Haus. Kurze Zeit später die Entwarnung: „Wir konnten acht Menschen und zwei Katzen aus dem brennenden Gebäude retten“, sagte Feuerwehrsprecher Jens-Peter Wilke der Berliner Zeitung. Zwei der Mieter wurden über die Drehleiter in Sicherheit gebracht. 

Feuerwehrleute bringen einen Bewohner über eine Drehleiter in Sicherheit. 
Feuerwehrleute bringen einen Bewohner über eine Drehleiter in Sicherheit. Morris Pudwell

Ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden. Weil wegen des Feuers sowohl der Strom als auch die Wasserzufuhr des Hauses abgestellt werden mussten, ist das Haus derzeit noch unbewohnbar. Nun ermittelt das Landeskriminalamt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.