Weil er mehr als zwanzig Jungen missbraucht oder kinderpornografisches Material von ihnen hergestellt haben soll, muss sich ein 28-Jähriger ab Donnerstag vor dem Berliner Landgericht verantworten. Die Kinder seien ihm laut Ermittlungen jeweils zur Betreuung anvertraut worden - zum Teil sei der Mann als ehrenamtlicher Kinderbegleiter von einer Firma in die Familien vermittelt worden, in anderen Fällen sei er von den Eltern über das Internet als Babysitter engagiert worden. Dem Angeklagten werden knapp einhundert sexuelle Übergriffe in den Jahren 2015 bis 2020 sowie rund einhundert Fälle des Herstellens kinderpornografischer Schriften zur Last gelegt.