Berlin - Fünf Autos haben in der Nacht zu Dienstag in Kreuzberg und Hellersdorf gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Gegen 0.30 Uhr stand in der Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg ein Mercedes-Geländewagen in Flammen. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und ein Ausbrennen des hochwertigen Fahrzeugs verhindern, teilte die Polizei mit.

Morris Pudwell
Rauch steigt aus dem gelöschten Mercedes-Geländewagen.

Keine halbe Stunde später wurden die Einsatzkräfte zu einem brennenden Renault in die Nähe des Kottbusser Tors alarmiert – nur wenige Kilometer entfernt vom ersten Brandort. Das Auto ist vollständig ausgebrannt, heißt es in einer Pressemitteilung. Ein daneben geparktes Fahrzeug wurde durch die starke Hitze beschädigt.

Ebenfalls vollständig ausgebrannt ist ein VW Tiguan in der Risaer Straße in Hellersdorf, so die Polizei. Gegen 2.20 Uhr alarmierte ein Anwohner die Feuerwehr im Berliner Osten. Die Flammen griffen laut Polizei auf zwei weitere Fahrzeuge über. Sie wurden stark beschädigt. Verletzte habe es nicht gegeben. Die Höhe des entstandenen Schadens ist unklar. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.