Berlin - Mit ihrem Hubschrauber hat die Berliner Polizei in der vergangenen Nacht mehrere Stunden lang die Menschen wach gehalten. Erst stand der Helikopter (Rufname „Pirol“) über Grünau und dann über Neukölln. Was war passiert?

Nach Angaben einer Polizeisprecherin war aus der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses Hedwigshöhe eine Patientin verschwunden. Sie soll Suizid-Gedanken geäußert haben, und es bestand die Befürchtung, dass sich die Frau etwas antut. Mehrere Stunden lang kreiste „Pirol“ bis zum späten Montagabend über dem Grünauer Forst. Seine Besatzung suchte mit Scheinwerfer und Wärmebildkamera nach der Frau.

„Nach intensiver Suche wurde die Frau in dem Waldgebiet festgestellt und wohlbehalten“, sagte die Polizeisprecherin.

Wenig später musste der Polizeihubschrauber erneut aufsteigen. Denn gegen 0.30 Uhr soll ein Zeuge die Polizei angerufen und gemeldet haben, dass sich in der Hufeisensiedlung jemand an einem geparkten VW-Bus zu schaffen mache. Dem Vernehmen nach war der Täter jedoch bereits verschwunden, als die Polizei kam.

Die Beamten suchten die Hufeisensiedlung und die Umgebung ab. Auch der Polizeihubschrauber kam zum Einsatz und suchte mit seiner Wärmebildkamera – offenbar vergeblich. Die Polizei will sich erst im Laufe des Tages zu dem Einsatz äußern.