Berlin - Die öffentlichen Bibliotheken in der Hauptstadt bleiben ab Sonnabend bis zum 14. Februar geschlossen. Damit reagiert der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) nach eigenen Angaben „auf die erneut gestiegene Notwendigkeit der Kontaktvermeidung“ im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. 

Als Ausgleich ist ein bis Ende April kostenloser virtueller Bibliotheksausweis erhältlich, der Zugriff auf die digitalen Angebote des VÖBB ermöglicht. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, sagte zu der Entscheidung der Einrichtungen: „Ja, es ist eine schwere Einschränkung für die Berliner*innen, dass nun auch die Öffentlichen Bibliotheken schließen, aber der VÖBB ist digital gut aufgestellt und so weiterhin rund um die Uhr da.“