Ein von der Polizei gesuchter mutmaßlicher Betrüger hat sich selbst gestellt. Er habe sich bei einer Polizeidienststelle gemeldet, teilte die Polizeidirektion West in Brandenburg an der Havel am Dienstag mit. Der Verdächtige soll mindestens 20 Menschen in Berlin mit falschen Wohnungsanzeigen um ihr Geld gebracht haben.

Die Polizei hatte öffentlich mit Fotos nach ihm gefahndet. Nach der Veröffentlichung seien einige Hinweise bei der Kriminalpolizei eingegangen, hieß es. Der Fahndungsdruck sei für den Gesuchten offenbar so groß gewesen, dass er sich gemeldet habe. Die Kriminalpolizei Luckenwalde werde die Ermittlungen weiterführen.

Der mutmaßliche Betrüger soll den Angaben zufolge schon im vergangenen Sommer und Herbst falsche Inserate für eine Mietwohnung in Berlin aufgegeben und die Interessenten dazu gebracht haben, ihm eine angebliche Maklerprovision von je 500 Euro zu überweisen.