Berlin - Das Riesenrad im Spreepark bleibt den Berlinern voraussichtlich erhalten. Das 1989 erbaute Rad sei sanierungsfähig und werde sich in Zukunft wieder drehen, teilte die landeseigene Grün Berlin GmbH, die den Park verwaltet, am Mittwoch mit. Seit Anfang Januar hatte man die Gondeln des maroden Fahrgeschäfts abmontieren und seinen Zustand überprüfen lassen – nun stehe fest, dass das Rad eine Zukunft habe: „Sowohl das Material als auch die damalige Bauausführung sind von so guter Qualität, dass das Riesenrad die Jahre des Stillstands ungewöhnlich gut überstanden hat“, sagte Geschäftsführer Christoph Schmidt.

Bis Ende März stehen weitere Prüfungen an, danach soll der Wiederaufbau der Attraktion europaweit ausgeschrieben werden. Die Grün Berlin plant, den Spreepark ab dem Jahr 2022 wieder zu eröffnen. Zwei Jahre später soll sich zur Eröffnung des Kernbereichs auch das Riesenrad wieder drehen. Die Sanierungskosten liegen voraussichtlich bei vier Millionen Euro.