Berlin - Lediglich knapp drei Prozent der Fahrzeuge des Landes Berlin fahren mit alternativen Antrieben. Das berichtet der RBB unter Berufung auf eine Senatsantwort an den Abgeordneten Michael Efler (Linke). Unter den Bezirken hat Marzahn-Hellersdorf den höchsten Verbrenneranteil. In Friedrichshain-Kreuzberg fährt dagegen jedes dritte Fahrzeug der Verwaltung mit Elektroantrieb. Von den gut 2800 Fahrzeugen der Polizei fahren zwölf mit alternativen Antrieben, die Forstverwaltung sei nur mit Verbrennungsmotoren unterwegs.

Dagegen fahre ein großer Teil der Fahrzeuge der Stadtreinigung mit Biogas, knapp neun Prozent der Busse der Berliner Verkehrsbetriebe würden mit Strom betrieben, hieß es.

Das Abgeordnetenhaus hatte beschlossen, dass Land, landeseigene Unternehmen und Bezirke 2030 nur noch Fahrzeuge nutzen, bei deren Betrieb kein klimaschädliches Kohlendioxid frei wird. In der parlamentarischen Anfrage, die der dpa vorliegt, nennt der Senat als Hemmnisse unter anderem höhere Kosten, die Zahl passender Lademöglichkeiten und einen Mangel an geeigneten Fahrzeugen, etwa für Rettungsdienste und Feuerwehr.