Berlin - Ab dem kommenden Montag wird an Berliner Schulen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes angepasst. Das gesamte schulische Personal sowie die Schülerinnen und Schüler sind dann verpflichtet, im Schulgebäude, im Unterricht und prinzipiell im Schulalltag medizinische Gesichtsmasken zu tragen, teilte die Senatsbildungsverwaltung am Donnerstag mit. Eine Alltagsmaske reicht dann nicht mehr aus. Auf dem Schulhof im Freien kann die Maske abgenommen werden, wenn ein Mindestabstand von anderthalb Metern gewährleistet werden kann.

„Wir wollen mit dieser Anpassung für einheitlichen Schutz sorgen. Wenn die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg im Bus oder in der Straßenbahn medizinische Masken tragen müssen, sollten sie das auch in der Schule tun“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Schüler, die ihre medizinische Maske vergessen, können in der Regel eine von der Schule bekommen. Schon seit Monaten seien Hunderttausende medizinische Masken beschafft und meist über die bezirklichen Schulämter an die Schulen verteilt worden, hieß es von der Bildungsverwaltung. Erst im Februar seien zuletzt knapp 700.000 medizinische Masken sowie FFP2-Masken an die Schulen verteilt worden.