Berlin - Die Senatsverwaltung für Bildung konnte in diesem Jahr den Berliner Schulen schon kurzfristig 11.500 mobile LTE-Router der Anbieter Vodafone und Telekom zur Verfügung stellen, damit möglichst viele Klassenräume in Berlin schnelles Internet in Corona-Zeiten haben. Da die Corona-Pandemie weiter anhält und Wechselunterricht zumindest für einzelne Schulen nicht ausgeschlossen ist, durften Schulen weiteren Bedarf an LTE-Routern anmelden. Senatorin Sandra Scheeres (SPD) erhörte den Wunsch der Berliner Schulen und hat am 8. Dezember weitere 3535 LTE-Router nachbestellt. Sie sollen schon in der ersten Januarwoche ausgeliefert werden, wie ihr Haus am Freitag mitteilte.

Beschafft werden Geräte der beiden verschiedenen Mobilfunkanbieter Vodafone und Telekom, um die Netzkapazitäten an den Schulstandorten bestmöglich auszunutzen. Zur Inbetriebnahme der Geräte muss lediglich eine mitgelieferte SIM-Karte eingelegt und angeschlossen werden.

Lehrer in Berlin können bereits digital arbeiten

Senatorin Sandra Scheeres: „Die LTE-Router sind eine echte Innovation, die wir in kurzer Zeit bereitstellen konnten. Sie stellen eine Übergangslösung dar, bis alle Klassenräume über Breitband und stabiles Wlan verfügen.“ Bei dieser Zwischenlösung soll es nicht bleiben. Der Ausbau der Breitband-Glasfaseranbindung habe laut Scheeres oberste Priorität. Zudem hatte die Senatsverwaltung bereits Mitte Dezember alle Berliner Lehrkräfte mit insgesamt 32.800 digitalen Dienstgeräten ausgestattet.