Der Berliner Senat will bei seiner Sitzung am Dienstag die Abschaffung der festen Personenobergrenze für Großveranstaltungen beschließen. Künftig dürften damit grundsätzlich 60 Prozent der Kapazitäten ausgeschöpft werden, ohne eine Grenze von maximal 6000 Menschen, wie die Gesundheitsverwaltung am Freitag mitteilte. Zuvor hatte der RBB darüber berichtet.

Eigentlich hatten Bund und Länder am 16. Februar vereinbart, dass bei einer maximalen Auslastung von 60 Prozent die Grenze von 6000 Menschen nicht überschritten werden darf. Wenn der Senat diese neue Regel am Dienstag beschließt, tritt sie voraussichtlich ab dem 4. März in Kraft. Dann könnten Großveranstaltungen etwa in der Mercedes-Benz-Arena mit 10.200 Menschen stattfinden. Auch Bundesliga-Spiele könnten in der Hauptstadt vor deutlich mehr Zuschauern und Zuschauerinnen ausgetragen werden.