Berlin - Erstmals seit Monaten ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin wieder unter 20 gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag 16,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag hatte der Wert noch bei 20,2 gelegen. Zudem registrierte das RKI 88 Neuinfektionen sowie vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 179.553 Menschen in Berlin mit dem Virus infiziert. 3517 Menschen starben an oder mit der Krankheit, die der Erreger auslöst.

Mit dem erneuten Absinken der Inzidenz auf unter 20 stehen in Berlin nun sämtliche sogenannte Corona-Ampeln auf Grün. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten lag bereits am Donnerstag bei 9,6 Prozent und damit vergleichsweise weit entfernt vom kritischen Wert. Der sogenannte R-Wert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt, lag am Donnerstag bei 0,66.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 18,6

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 18,6 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 2440 Neuinfektionen sowie 102 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert. Am vergangenen Freitag waren noch mehr als 3150 Neuinfektionen gezählt worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 29,7. Der Wert ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.711.569. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 89.687.