Berlin: Audi-Fahrer nach Verfolgungsjagd mit der Polizei schwer verletzt

Ein Audi-Fahrer liefert sich in Berlin-Spandau eine über drei Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei. In der Nonnendammallee kracht er in eine Grundstücksmauer.

Polizei und Feuerwehr neben dem verunglückten Audi in der Nonnendammallee in Berlin-Spandau
Polizei und Feuerwehr neben dem verunglückten Audi in der Nonnendammallee in Berlin-SpandauMorris Pudwell

In Berlin-Spandau ist der Fahrer eines Audi nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei gegen ein Straßenschild und eine Mauer geprallt. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

In der Nacht zu Samstag war den Beamten der Autobahnpolizei ersten Informationen zufolge zunächst ein schwarzer Audi A3 mit überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und gaben sich dem Fahrer mit dem Anhaltesignal „Stopp Polizei“ zu erkennen.

Unfall in Berlin: Polizei findet Rolex und Bargeld im Wagen

Der Fahrer des Audi soll laut ersten Informationen dieses Signal missachtet und stattdessen Vollgas gegeben haben. Eine lebensgefährliche Verfolgungsjagd durch Berlin-Spandau begann. Die Beamten verfolgten den Wagen über 3,5 Kilometer über den Siemensdamm. An einer Baustelle an der Nonnendammallee verlor der Fahrer laut ersten Informationen die Kontrolle über den Audi und kam von der Fahrbahn ab. Die Limousine überfuhr ein Straßenschild und rammte mehrere Meter einer Grundstücksmauer. Dann kam der Wagen zum Stillstand.

Der Mann hinter dem Steuer wurde durch den Aufprall schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die verfolgenden Polizeibeamten leisteten sofort Erste Hilfe, bis die Feuerwehr den Unglücksort erreichte. Die Helfer mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten anrücken und den Wagen gewaltsam öffnen.

Der Mann wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Im Fahrzeug wurden neben einer hohen Summe Bargeld auch eine hochwertige Rolex-Uhr sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen eines illegalen Kraftfahrzeugrennens.