Berlin: „Ständige Vertretung“ streicht Schröder-Fotos von der Speisekarte

Die StäV möchte die Altkanzler-Wurst nicht mehr mit Schröders Konterfei bewerben.

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) wird in Deutschland immer heftiger kritisiert.
Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) wird in Deutschland immer heftiger kritisiert.dpa/Kay Nietfeld

Die Kritik an Altkanzler Gerhard Schröder erreicht auch die Berliner Gastronomie. So hat einem Bericht Steingarts Morning Briefing zufolge die Berliner Kultkneipe „Ständige Vertretung“ (StäV) beschlossen, nicht mehr mit dem Bild Schröders auf der Speisekarte zu werben. Dort war das „Altkanzler-Filet“ – Currywurst mit Bratkartoffeln – neben dem Foto Schröders zu finden.

Als Werbefigur ist Schröder offenbar nicht mehr erwünscht. Auch andere Gastronomen hingen Bilder von Schröder ab, nachdem Gäste sich beschwert hatten, beispielsweise das Capriccio in Dahlem und das Cassambalis in Charlottenburg, heißt es. Steingart mutmaßt, dass Schröder zumindest in einem Lokal nicht gecancelt wird: „Ihm bleibt noch der ebenfalls aus Bonn mit nach Berlin umgezogene Edelitaliener Il Punto, der Schröder und andere Größen der Bonner Republik in der fotografischen Veredelung von Konrad Müller zeigt.“