Berlin - Der Bierpinsel in Berlin-Steglitz an der Schloßstraße steht seit 2006 leer und blieb weitgehend ungenutzt – bis jetzt. Einem Bericht zufolge ist der Bierpinsel offenbar verkauft worden und hat nun einen neuen Eigentümer. Wie die Berliner Morgenpost schreibt, hat die Immoma-Gruppe den futuristischen Bau aus den 70er Jahren übernommen. Die Firma sitzt am Kurfürstendamm in Berlin.

Immoma- Geschäftsführer Götz M. Fluck will den Turm zum Teil für Büros nutzen, im Erdgeschoss plant er demnach einen öffentlichen Bereich für Events und Gastronomie. Die Umbauarbeiten starten in zwei Jahren. Bis dahin soll der Bierpinsel zwischengenutzt werden. Losgehen soll es schon an diesem Wochenende. Der Verein Schinkel Pavillon veranstaltet am Samstag und Sonntag Performances und Konzerte auf allen Etagen.   

Der Berliner Bierpinsel entstand zwischen 1972 und 1976 nach den Plänen der Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte. Das Gebäude war ursprünglich als Turmrestaurant geplant.