Düren - Die Berlin Volleys haben das Jahr 2020 mit ihrem fünften Sieg in Folge abgeschlossen. In dem gutklassigen Spitzenspiel der Volleyball-Bundesliga bei den SWD powervolleys Düren setzte sich der Hauptstadtclub am Sonntag nach hartem Kampf knapp mit 3:2 (25:20, 25:20, 25:27, 29:31, 15:10) durch. Die Gäste vergaben schon im dritten und vierten Satz insgesamt vier Matchbälle. Überragender Mann beim Sieger war der Franzose Tim Carle, der im Tiebreak mit drei Assen in Serie zur 9:6-Führung für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte.

Die Berliner mussten verletzungsbedingt erneut auf Zuspieler Sergej Grankin und Mittelblocker Kevin Le Roux verzichten. Neuzugang Denis Kaliberda kam aufgrund seines Trainingsrückstandes nur zu Kurzeinsätzen.

In den ersten beiden Durchgängen machten vor allem die kraftvollen Angriffe von Carle und Benjamin Patch den Dürenern schwer zu schaffen. Doch im dritten Satz riss der Faden bei den Gästen. Die Rheinländer kamen dem Satzgewinn schon beim 23:20 sehr nahe, gerieten aber danach noch einmal mit 23:24 in Rückstand. Die BR Volleys konnten den folgenden Matchball nicht nutzen. Ein Fehler von Cody Kessel entschied den Abschnitt schließlich für Düren.

Die Gastgeber wurden nun stärker. Ausgerechnet ein Aufstellungsfehler der Berliner bescherte Düren im vierten Durchgang einen Punkt zum 21:18. Doch wieder waren die BR Volleys in der Crunchtime hellwach, erkämpften sich weitere drei Matchbälle, ohne aber den Erfolg sicherstellen zu können. Düren rettete sich mit dem vierten Satzball nervenstark in den Tiebreak.

Im Entscheidungssatz setzten sich die Berliner nach einem 6:6-Zwischenstand mit starken Aufschlägen von Carle und dem Brasilianer Eder Carbonera dann deutlich durch.