Berlin - Auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser behandeln Ärzte und Pfleger nach jüngsten Angaben 430 Covid-19-Erkrankte. Damit ist weiterhin gut jedes dritte Intensivbett mit Corona-Patienten belegt, wie aus dem täglichen Lagebericht des Senats vom Sonnabend hervorgeht. Kliniken müssen deshalb planbare Eingriffe verschieben. Die Charité hatte schon vor Weihnachten auf ein Notfallprogramm umgestellt.

Seit Ausbruch der Pandemie sind in Berlin 1285 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Bis Sonnabend meldeten die Berliner Gesundheitsämter insgesamt 98.109 Infektionen mit dem Coronavirus, das waren 460 mehr als am Freitag. 79.050 Betroffene gelten als genesen.

Die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz liegt nach den amtlichen Zahlen im neuen Jahr niedriger als vor Weihnachten. Im berlinweiten Durchschnitt gab es in den vergangenen sieben Tagen 130,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Die Zahl ist aber nur schwer mit der Vorweihnachtszeit vergleichbar, denn es gab in der letzten Woche des Jahres 2020 ein Drittel weniger Corona-Tests als in der Vorwoche.