Berlin - Das neue Jahr in Berlin und Brandenburg soll ungewöhnlich mild starten. Für den Neujahrstag sagt der Deutsche Wetterdienste (DWD) einen wolkigen Himmel und nur stellenweise Sprühregen vorher. Demnach werden in Berlin und Brandenburg Temperaturen von zehn bis 13 Grad erwartet. Die Wahrscheinlichkeit sei hoch, „dass wir für einige Stationen Rekorde für den 1. Januar 2022 erreichen“, sagte eine DWD-Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur..

An etlichen Stellen in Berlin und Brandenburg ist der Jahreswechsel das wärmste Silvester, das je gemessen wurde. „Potsdam erreicht mit 13 Grad den wärmsten 31. Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1893“, so die Sprecherin.

In Berlin verzeichneten die Wetterstationen schon um die Mittagszeit die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, wie ARD-Wetterexperte Alexander Fromm dem Rundfunk Berlin-Brandenburg am Freitag sagte. Der höchste Wert wurde laut Fromm an der Wetterstation Berlin-Tempelhof mit 13,7 Grad gemessen. Demnach war der wärmste Jahreswechsel in der Hauptstadt bislang 2017/2018. Nach Angaben der DWD-Sprecherin kann es in Doberlug-Kirchhain in Brandenburg sogar bis zu 15 Grad warm werden.

Die Silvesternacht werde kaum abkühlen, hieß es. Die Temperaturen könnten noch bei etwa elf bis zwölf Grad liegen. Normal seien eher Temperaturen um die null Grad. Zudem können laut DWD vereinzelt starke Windböen mit Geschwindigkeiten von 55 bis 60 Stundenkilometern hinzukommen.