Berlin - Der 18. März sollte mit Blick auf die Märzrevolution aus Sicht Berlins zu einem bundesweiten Gedenktag werden. An dem Tag hatten 1848 Menschen in Berlin begonnen, mit Straßen- und Barrikadenkämpfen gegen die preußische Monarchie zu kämpfen. Dabei gab es mehrere hundert Todesopfer. In der Folge kam es zur liberalen Märzregierung und einer frei gewählten Nationalversammlung.

Berlins Kultursenator Klaus Lederer erinnerte am Donnerstag an die Opfer, die für Freiheit und Demokratie kämpften. „Wir sollten den 18. März 1848 als einen Tag der deutschen Geschichte erinnern, der am Anfang unserer demokratischen Gesellschaft steht“, sagte der Linke-Politiker in einer Mitteilung. „Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Demokratie nicht vom Himmel gefallen ist, sondern sie wurde erstritten und errungen.“ Der 18. März solle daher als Gedenktag in der Gesellschaft wahrgenommen und begangen werden.