Berlin - Berlin hat den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands Hilfe angeboten. Die SPD-Innenminister hätten sich auf ein solches Angebot in einer Telefonkonferenz verständigt, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Donnerstag.

Wenn Unterstützung aus der Hauptstadt gebraucht wird, würden sich Einsatzkräfte der Berliner Polizei, der Berliner Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerkes umgehend auf den Weg machen, so Geisel. „Wenn es dort entsprechenden Bedarf gibt, stehen die Polizeien der Länder, die Feuerwehren der Länder selbstverständlich zueinander.“ Vor Ort werde derzeit noch geprüft, an welchen Stellen Hilfebedarf bestehe. „Wenn das erforderlich ist, wird das schnell auch durch Berlin gewährleistet“, erklärte Berlins Innensenator. 

Michael Müller spricht den Angehörigen der Opfer sein tiefstes Mitgefühl aus

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte zur Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen: „Unser tiefes Mitgefühl gehört den Angehörigen, Familien, Freunden und Bekannten der Menschen, die in den Fluten ihr Leben verloren haben.“ Müller verwies darauf, dass noch Menschen vermisst würden, andere der Gefahr der Überschwemmungen ausgeliefert seien und etliche Menschen Haus und Hof verloren hätten.

„Dank schulden wir in diesen Katastrophenlagen einmal mehr den vielen Helferinnen und Helfern, die über ihre Leistungsgrenzen hinaus für Leben, Gesundheit und Eigentum ihrer Mitmenschen kämpfen“, so Müller weiter. „Wir alle hoffen auf eine baldige Beruhigung der Lage und vor allem darauf, dass nicht noch mehr Menschen zu Schaden oder ums Leben kommen.“