Das Drama „Alcarràs“ von Carla Simón über Pfirsichbauern in Spanien hat den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen. Das gaben die Filmfestspiele am Mittwochabend in Berlin bekannt.

AP/Invision/Vianney Le Caer
Carla Simón

Die Schauspielerin Meltem Kaptan hat einen Silbernen Bären der Berlinale gewonnen. Ausgezeichnet wird sie für ihre Hauptrolle im Drama „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“. Der Film erzählt, wie die Mutter des langjährigen Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz versucht, ihren Sohn aus dem US-Gefangenenlager zu befreien.

Die Drehbuchautorin des Films, Laila Stieler, erhielt ebenfalls einen Silbernen Bären. Regie führte der deutsche Filmemacher Andreas Dresen. Die beiden hatten beispielsweise auch bei ihrem letzten Film „Gundermann“ zusammengearbeitet. Ihr neuer Film soll Ende April ins Kino kommen.

Berlinale zeichnet auch „The Novelist’s Film“ aus

Die Erzählung „The Novelist’s Film“ gewinnt in diesem Jahr den Großen Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Berlin. Der südkoreanische Regisseur Hong Sangsoo erzählt darin von einer Schriftstellerin, die im Laufe des Tages verschiedenen Menschen begegnet. Im vergangenen Jahr hatte der Filmemacher bereits den Drehbuchpreis für seinen Schwarz-Weiß-Film „Introduction“ gewonnen.

Drama „Robe of Gems“ gewinnt Preis der Jury

Auch das Drama „Robe of Gems“ wurde ausgezeichnet. Der Film erzählt von drei Frauen in Mexiko, die auf unterschiedlichen Wegen mit dem Drogengeschäft in Konflikt geraten. Der Film von Regisseurin Natalia López Gallardo gewann am Mittwochabend den Preis der Jury.

Regiepreis der Berlinale geht an Claire Denis

Die französische Regisseurin Claire Denis erhielt den Silbernen Bären für die beste Regie. Ausgezeichnet wurde sie für ihren Film „Avec amour et acharnement“ mit Juliette Binoche und Vincent Lindon. Darin geht es um eine Frau, deren Leben durcheinandergerät, als ein Ex-Partner wieder auftaucht.