Berlin - Der neue Film des Regisseurs Andreas Dresen („Gundermann“) geht ins Rennen um den Goldenen Bären der Berlinale. „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ erzählt, wie die Mutter des Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz um dessen Freilassung kämpft. Insgesamt 18 Titel laufen im diesjährigen Wettbewerb, wie der künstlerische Leiter Carlo Chatrian am Mittwoch per Livestream aus Berlin bekanntgab.

Dazu gehören der neue Film der deutschen Regisseurin Nicolette Krebitz – in „AEIOU – Das schnelle Alphabet der Liebe“ spielt Sophie Rois die Hauptrolle – und die neue Produktion des Österreichers Ulrich Seidl, der mit „Rimini“ das italienische Urlaubsgebiet im Winter zeigen soll.

Berlinale findet mit Publikum statt

Im Wettbewerb laufen zudem die US-Produktion „Call Jane“ von Phyllis Nagy mit Elizabeth Banks und Sigourney Weaver, Claire Denis' neuer Film mit Juliette Binoche sowie der neue Film von Mikhaël Hers mit Schauspielerin Charlotte Gainsbourg. Mit dabei sind auch die Filmemacher Denis Côté, Rithy Panh und der Südkoreaner Hong Sangsoo. Bereits bekannt war, dass auch der Eröffnungsfilm „Peter von Kant“ des französischen Regisseurs François Ozon um die Auszeichnungen konkurrieren wird.

Die Filmfestspiele in Berlin sollen trotz gestiegener Infektionszahlen wieder mit Publikum stattfinden. Die nächste Ausgabe ist vom 10. bis 20. Februar geplant. Dabei sollen in den Kinos bestimmte Regeln gelten: Zutritt sollen nur Menschen haben, die gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Zusätzlich werden ein Test und eine Maske benötigt. Außerdem soll nur etwa die Hälfte der Plätze besetzt werden.