Die Planungen für die Berlinale haben wieder begonnen. Trotz Corona soll das Filmfestival im nächsten Jahr stattfinden.
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BerlinDie Berlinale will ihre Retrospektive im nächsten Jahr den amerikanischen Schauspielerinnen Mae West, Rosalind Russell und Carole Lombard widmen. „Im Fokus stehen rund 30 Filme, in denen die jeweils unverwechselbaren Handschriften der Darstellerinnen im Genre der klassischen Hollywoodkomödie zum Ausdruck kommen“, teilten die Filmfestspiele am Donnerstag in Berlin mit.

West, Russell und Lombard – drei Stars aus dem Hollywood der 1930er und 1940er Jahre – seien „weit mehr als himmlische Geschöpfe“ gewesen, teilte der künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian, mit. „Ihre Sprache war schnell und gewitzt, sie kämpften um ihren Rang am Set, sie gaben ihren Charakteren Tiefe und Ironie und sie eröffneten eine andere Sichtweise auf Frauen.“

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigen Filmfestivals der Welt. Die nächste Ausgabe ist für Februar 2021 geplant. Die Veranstalter haben betont, die Berlinale solle trotz Pandemie als physisches Festival stattfinden.