Berlin - Das Berliner Abgeordnetenhaus entsendet 30 Delegierte in die Bundesversammlung, die am 13. Februar den neuen Bundespräsidenten kürt. Das Parlament wählte die Liste am Dienstag. Die SPD schlug 8 Delegierte vor, Grüne 7, CDU 6, Linke 5, AfD und FDP jeweils 2. Es handelt sich um Politiker, aber auch um andere Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens oder um einfache Bürger.

Einer der bekanntesten Teilnehmer an der Bundesversammlung ist der Virologe Christian Drosten, den die Grünen nominierten. Dabei sein werden auf Vorschlag der CDU auch die Verlegerin Friede Springer und Berlins früherer Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen.

Die Bundesversammlung setzt sich aus den 736 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen Delegierten zusammen, die von den Landesparlamenten entsandt werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will erneut als Kandidat antreten.