Die Berliner Bildungsverwaltung hat für 170 angehende Siebtklässler, denen bislang im neuen Schuljahr kein Schulplatz angeboten werden konnte, eine Lösung gefunden. Wie der RBB und der Tagesspiegel berichten, informierte Bildungsstaatssekretär Alexander Slotty (SPD) die Bezirksstadträte in einem Brief.

Demnach stehen je zwei zusätzliche Klassenräume in zwei Oberstufenzentren und ein zusätzlicher Klassenraum in einem Sport-Gymnasium zur Verfügung – diese sollen allerdings laut der Bildungsverwaltung vor allem von Schülern ab der 10. Klasse genutzt werden. Die Bezirke werden gebeten, die Schüler zu verlegen. Die Klassenräume befinden sich am OSZ Kommunikations-, Informations- und Medientechnik in Mitte, am OSZ Gastgewerbe in Pankow und in der Flatow-Oberschule in Treptow-Köpenick.

Wie der RBB weiter aus dem Brief zitiert, geht die Bildungsverwaltung nun davon aus, dass „rund 91 Prozent der gut 26.000 Schülerinnen und Schüler in den künftigen 7. Klassen einen Platz an der Wunschschule erhalten haben“.