Berlin - Die CDU hat der rot-rot-grünen Koalition in Berlin „Autohasserwahn“ vorgeworfen. In der Verkehrspolitik habe die Koalition in der auslaufenden Legislatur komplett versagt, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Friederici, am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Statt auf ein Miteinander aller Verkehrsträger inklusive Auto setze sie auf Verbote, „Umerziehung“ und permanente Provokationen gegen Autofahrer.

Rot-Rot-Grün, vor allem die Grünen, wolle die Menschen in Busse und Bahnen „zwingen“, weise blindwütig Radwege aus, erzeuge bewusst Staus etwa durch schlechte Ampelschaltungen, weise sinnlose Tempo-30-Zonen aus und sperre willkürlich Straßen für Autofahrer. Weltweit bauten Metropolen neue U-Bahnen, so Friederici. „Nur in Berlin geht das nicht.“

Die CDU wolle einen attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Statt oberirdischen Lösungen per Straßenbahn sei aber die U-Bahn zu bevorzugen. „U-Bahn-Strecken müssen endlich schneller geplant und gebaut werden.“ Sie würden schließlich vom Bund „fast zu 100 Prozent bezahlt“. Ferner sei die CDU für einen Ausbau des Busverkehrs auch an den Stadträndern und bessere Verbindungen mit dem Brandenburger Umland.