Berlin - Bei der Berliner Feuerwehr gilt ab 15. März eine Impfpflicht gegen das Coronavirus. Darauf hat Landesbranddirektor Karsten Homrighausen alle Beschäftigten in einem Schreiben hingewiesen, wie ein Sprecher am Donnerstag auf Anfrage sagte. Zuvor hatte der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) berichtet.

Demnach geht die Vorgabe auf das jüngst geänderte Infektionsschutzgesetz auf Bundesebene zurück, das auch eine Impfpflicht für Beschäftigte im medizinischen Bereich und in der Pflege vorsieht. Bei der Berliner Berufsfeuerwehr betrifft sie etwa 4500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – hinzu kommen rund 1300 aktive Angehörige der freiwilligen Feuerwehr.

Ziel der Behördenleitung sei gewesen, frühzeitig auf die gesetzliche Regelung hinzuweisen, damit die Beschäftigten aktuelle Impfangebote nutzen, sagte der Feuerwehrsprecher. Wer bis 15. März keinen Nachweis über einen vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze vorweisen kann, wird an das Gesundheitsamt gemeldet. Folge könnten dann womöglich arbeitsrechtliche Konsequenzen sein. Eine Ausnahme gibt es für Genesene und Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.