An der Berliner Humboldt-Universität gibt es ab sofort keine Maskenpflicht mehr. Das teilt die zuständige Abteilung Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement der Uni auf ihrer Homepage mit. So seien in den vergangenen Wochen „bundesweit und auch im Land Berlin zunehmend Corona-Beschränkungen aufgehoben worden“, es würden lediglich „Basismaßnahmen zum Infektionsschutz“ gelten. Auf der Homepage der Uni heißt es dazu weiter: „Für die Humboldt-Universität bedeutet diese Veränderung der gesetzlichen Vorgaben, dass mit Wirkung zum 4. Juni insbesondere die Maskenpflicht sowie sämtliche gesetzliche SARS-CoV-2-spezifische Regelungen entfallen. Alle Corona-Dienstanweisungen sind mit dem 4. Juni außer Kraft getreten.“

Weiter heißt es hier: „Allgemeine Hinweise und Empfehlungen zur Raumhygiene etc. werden in einem aktualisierten Rahmenhygieneplan zusammengefasst, der dem Gesamtpersonalrat zur Mitbestimmung vorgelegt wird.“ Bereits Anfang Mai hatte die GG-Gewerkschaft sich im Namen mehrerer ihrer Mitglieder an die Universität gewandt. Die Gewerkschaft teilte seinerzeit mit, dass die damals noch vorgeschriebene Maskenpflicht aus ihrer Sicht rechtswidrig sei. Zugleich hatte sie damit gedroht, verwaltungsgerichtlich gegen die Regelung vorzugehen.

Obwohl die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nun also nicht mehr besteht, richtet sich die Humboldt-Universität in einem Appell an Studierende und Mitarbeitende. So sei es „wünschenswert, dass sich alle weiterhin solidarisch verhalten und eingeübte und bewährte Maßnahmen des Infektionsschutzes in eigener Verantwortung fortführen“. Auf der Seite der Uni heißt es zudem, es werde „weiterhin empfohlen, überall dort eine Maske zu tragen, wo der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann oder mehrere Personen für lange Zeiträume zusammenarbeiten“.