Die Corona-Krise hat die Gastronomie schwer getroffen.
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BerlinDie Berliner Linke-Fraktion ist dafür, Gewerbetreibende während der Corona-Krise bei den Mieten zu unterstützten. „Es wird darüber zu reden sein, wie man die Immobilienwirtschaft an den Lasten der Krise beteiligt“, sagte Fraktionsvorsitzender Carsten Schatz der Deutschen Presse-Agentur und schlug vor, sich dabei an einer Idee der Berliner CDU zu orientieren. Die hatte angeregt, die von der Krise stark betroffenen Clubs der Stadt sollten keine Miete mehr zahlen müssen. Stattdessen sollten private Vermieter auf 50 Prozent der Miete verzichten und das Land die anderen 50 Prozent übernehmen.

„Gewerbe betrifft aber nicht nur die Clubs, wir haben auch kleine Handwerksbetriebe, kleine Gastronomien, für die sind die Mieten auch ein Problem“, sagte Schatz. Durch die Corona-Krise sei die Existenz vieler solcher Betriebe bedroht. Ein Mieterlass könne auch in solchen Fällen sinnvoll sein.