Berlin - Das Kooperationsspiel „MicroMacro: Crime City“ ist am Montag zum Spiel des Jahres 2021 ernannt worden. Es stammt aus dem Hause des Berliner Verlags Edition Spielwiese. Darüber freute sich besonders Illustrator und Erfinder des Spiels Johannes Sich. „Das ist viel zu krass und viel zu schnell passiert. Ich bin völlig überwältigt“, sagte der glückliche Sich bei der Preisverleihung, der sich wie seine Teamkollegen zur Verleihung passend zum Spiel im schwarz-weißem Outfit präsentierte.

In der Begründung der Jury heißt es: „Ein großes Schwarzweiß-Poster und ein paar Karten – mehr benötigt „MicroMacro: Crime City“ nicht, um in seinen Bann zu ziehen.“ Wenn sich die Spieler über den Tisch beugen würden, um in der Szenerie zu versinken, dann herrsche im Raum „knisternde Spannung“.

So funktioniert das Spiel

Mit detektivischem Blick müssen die Spieler das Spielfeld von „MicroMacro: Crime City“ nach Hinweisen absuchen, um 12 Mord- und Todesfälle aufzuklären. Wer hatte ein Motiv, dem Skateboardfahrer ein Messer in den Rücken zu stoßen? Warum wurde der Bürgermeister vor seinem Tod mit einem großen Geldkoffer am Hafenufer gesichtet?

Indizien und Spuren geben den Spielern Hinweise zum Tathergang. So entstehe eine spannende Rekonstruktion, komplett ohne Text und mit minimalem Regelwerk, wie die „Spiel des Jahres“-Organisation lobt. Das Spiel kann alleine oder mit bis zu drei Personen ab zehn Jahren gespielt werden.