Opfer von Sexualstraftaten leiden oftmals ein Leben lang an den Folgen der Tat. 
Foto: imago images/photothek/Ute Grabowsky

Berlin - Am Donnerstag wurden elf Männer wegen der Vergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg zu Haftstrafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren verurteilt. Der medial intensiv begleitete Fall hatte deutschlandweit für Entsetzen gesorgt. Eine Antwort der Berliner Senatsinnenverwaltung zeigt jetzt, dass derartige Straftaten in Berlin zumindest rechnerisch jeden Tag begangen werden. Das geht aus der Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage des fraktionslosen FDP-Abgeordneten Marcel Luthe hervor.

Demnach ermittelt die Berliner Polizei in 210 Fällen von „gemeinschaftlicher oder besonders erniedrigender Vergewaltigung“ im Zeitraum 1. März 2020 bis 7. Juli 2020. Unter den Opfern waren 50 Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Von diesen 50 Opfern waren zudem 16 nicht älter als 14 Jahre.

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