Eine Straßenblockade von einigen Klimaschutz-Demonstranten am Berliner Flughafen ist am Mittwoch ohne größere Auswirkungen geblieben. Vier Männer und Frauen klebten sich am frühen Morgen auf einer Zufahrtsstraße zum Flughafen fest, wie ein Brandenburger Polizeisprecher sagte. Die Blockade sei aber letztlich gescheitert, weil der Verkehr von der Polizei umgeleitet wurde. Die Demonstranten wurden noch am Vormittag von der Straße abgelöst.

Auf Fotos der Klimaschutz-Initiative „Aufstand der letzten Generation“, die seit Januar in Berlin immer wieder Autobahnausfahrten blockiert hatte, waren die vier Blockierer auf einer auto- und staufreien Zufahrtsstraße zu sehen.

Klima-Blockaden auch in anderen Städten

Kleinere Blockaden gab es auch an den Flughäfen von Frankfurt und München. In Frankfurt kam es zu Staus, in München gab es kaum Auswirkungen. Die Ausweitung der Aktionen auf Häfen und Flughäfen war in der vergangenen Woche angekündigt worden. Die Gruppe fordert ein „Essen-Retten-Gesetz“ und eine Agrarwende, um Klimagase aus der Landwirtschaft zu mindern.

Die Berliner Polizei hatte am Montag mitgeteilt, dass sie in den vergangenen Wochen einige geplante Autobahnblockaden durch Präsenz an den Ausfahrten verhindert habe. Bislang seien von der Polizei 214 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, zwölf Verfahren gingen demnach bereits an die Staatsanwaltschaft.