Berlin - Die Berliner Schulen erhalten 10.000 WLAN-Router, um Klassenräume kurzfristig an das Internet anzuschließen. Mit der Übergangslösung soll es leichter werden, in Schulen ohne leistungsfähigen Breitbandanschluss Wechselunterricht in kleinen Gruppen anzubieten. Dabei lernen die Schüler Corona-bedingt abwechselnd in der Schule und unter Anleitung ihrer Lehrer zu Hause.

Je 5000 Router stellen die Konzerne Telekom und Vodafone zur Verfügung. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) übergab die ersten Geräte am Mittwoch in einem Gymnasium im Bezirk Lichtenberg. Damit könnten digitales Lernen ausgebaut und die Qualität des Unterrichts gesteigert werden, erklärte sie.