Berliner Senat warnt vor massenhafter Heizlüfter-Nutzung

Das Berliner Stromnetz sei für einen massenhaften Einsatz von Heizlüftern nicht gewappnet. Heizen mit Strom sei außerdem dreimal so teuer wie mit Gas.

Ein elektrischer Heizlüfter
Ein elektrischer Heizlüfterdpa/Frank Rumpenhorst

Der Berliner Senat geht trotz der Energiekrise von einer ausreichenden Wärmeversorgung der Haushalte aus und setzt daher auch auf die Stabilität des Stromnetzes. Derzeit sei „nicht davon auszugehen, dass es zu großflächigen Ausfällen in der Wärmeversorgung Berlins kommen wird, die zu einer massenhaften Inbetriebnahme von Elektroheizungen führen könnte“, antwortete der Senat auf eine AfD-Anfrage.

Weil das Stromnetz diese ganzen Heizlüfter gar nicht bewältigen könnte, „muss es gelingen, die Berliner davon zu überzeugen, dass die uneingeschränkte Nutzung von Heizlüftern nicht sinnvoll ist“, hieß es weiter. Nur so lasse sich die Versorgungssicherheit aufrechterhalten und es müsste keine Abschaltungen geben. Außerdem sei das Heizen mit Strom bis zu dreimal so teuer wie mit Gas.

Der Senat hatte zuletzt mehrmals erklärt, ein kurzzeitiges Abschalten der Stromversorgung in einzelnen Stadtteilen sei als Notmaßnahme gegen Überlastung und Zerstörung von Technik vorstellbar. Derzeit würden sehr viele Heizlüfter verkauft, das sollte man im Blick behalten.