Weite Würfe, hohe Sprünge: Am Strand von Warnemünde in Mecklenburg-Vorpommern haben am Wochenende die Deutschen Meisterschaften im Strand-Frisbee in der Mixed-Version stattgefunden. 21 Teams mit mehr als 250 Spielerinnen und Spielern kämpften um den Titel, der gleichzeitig die Qualifikation für die europäische Clubmeisterschaft im Herbst in Portugal bedeutet.

Sieger wurde Jogo Bonito aus Berlin mit 13:6 gegen FRuBB aus Frankfurt, wie ein Sprecher der Organisatoren am Sonntag mitteilte. Ausrichter Endzonis Rostock schaffte demnach den dritten Platz durch einen 9:6-Sieg gegen die Mainzelrenner aus Mainz.

Frisbee-Meisterschaften: Starker Wind macht Spielern zu schaffen

Das sonnige Wetter sei ideal gewesen, nur der starke Wind habe den Spielern zu schaffen gemacht. Zahlreiche Strandbesucher verfolgten die Partien auf vier Spielfeldern.

Die Spielregeln des Strand-Frisbees sind den Angaben zufolge mit denen des amerikanischen Footballs vergleichbar. Gespielt wird auf einem 75 mal 25 Meter großen Feld. Dabei versuchen fünf Spieler pro Mannschaft, das Frisbee in die Endzone der gegnerischen Hälfte zu bringen. Fällt die Scheibe zu Boden oder ein Mitglied des Gegnerteams fängt diese, ist die gegnerische Mannschaft in Scheibenbesitz. Es gibt keinen Schiedsrichter, Regelverletzungen werden durch die Spieler selbst angezeigt und geahndet. Dies erfordere ein großes Maß an Fairness. Bei der Strand-Variante sorgen zudem der Wind und der lockere Untergrund für zusätzliche Herausforderungen.

Die Deutschen Meisterschaften fanden nach zwei coronabedingten Pausen zum vierten Mal statt.